Vom Chriesi-Brägu bis zum Tournedos.

Weisch no…

…als das Wirtepaar Grüter im Baulüüt gewirtet hat? Ab 10. Mai 2012 wird diese Frage wohl öfters gestellt.
 

paar1Am 9. Mai schliessen Werner und Anna Grüter die Türe zum Restaurant Baulüüt zum letzten Mal. Sie werden pensioniert. 13 Jahre hat das Pächterpaar im Business-Restaurant Baulüüt gearbeitet und ihre vielen Stammgäste vorzüglich verwöhnt. Mit welchen Gefühlen verlassen sie die vier Wände? „Freude, nichts anderes als pure Freude!“ kam aus ihrem Mund. Viele Stammgäste denken, es falle ihnen schwer aufzuhören. Doch die Beiden beweisen uns das Gegenteil. Sie verlassen das Restaurant mit grosser Vorfreude auf den neuen Lebensabschnitt.

Eins, zwei,…vier,… zehn, unzählige schöne Ereignisse durfte das Ehepaar in dieser „14 Jahre Baulüüt- Ära“ erleben. Besonders schätzten sie den langjährigen Kontakt zu den Gästen, welcher den beiden immer wieder die nötige Kraft gegeben hat. Nebst den unglaublich tollen Momenten mussten sie gemäss eigener Aussage auf viel Freizeit, Ferien und freie Wochenenden verzichten. Nun können sie all das nachholen, sie können die ganze Welt bereisen, um andere Kulturen oder neue Sprachen kennenzulernen. Verständlicherweise möchte das Ehepaar Grüter vor allem die verpasste Freizeit nachholen und dies in der schönen, heimeligen Schweiz. Denn wie sagen sie voller Elan: „Es ist nirgends so schön wie Zuhause."

Nebst Fabian Cancellara und Silvano Beltrametti, wurde auch noch ein wenig Politik mit ins Essen gemischt. Werner Grüter durfte alle Regierungsräte des Kantons Luzerns willkommen heissen. Jedoch sind das nur einige der vielen “VIPs“, die er im Baulüüt bedienen durfte. „Alle berühmten Personen in diesen 14 Jahren durchzugehen, wäre wahnsinnig.“

Nun stellen Sie sich sicher die Frage, was er denn am liebsten gekocht hat? „Am liebsten kochte ich das Lieblings-Menü des jeweiligen Gasts. Egal ob er einen Wurstsalat wollte oder etwas anderes. Es soll das sein, was der Gast will. Somit war ich zufrieden und hatte den Spass.“ Zuhause hingegen sind sich Grüters einig. Einfach aber gut soll es sein. Denn wenn man dauernd am Kochen ist, gibt man sich Zuhause auch gerne mal mit einem „Café Complet“ zufrieden.

Die Lernenden, die Bauführer und die übrigen Gäste aus der Umgebung in einer Einheit zu vermischen, war ihr grösstes Ziel. Durch viele positive Rückmeldungen von Lernenden dürfen sie ihr Ziel als erfüllt betrachten. Für sie war es eine Herausforderung zu wissen, wie man mit den Lernenden umgehen muss, damit eine Harmonie zwischen allen Gästen entsteht. Das war nur möglich, da die beiden ein super Team bei sich hatten. „Während diesen 14 Jahren waren wir mit unserem Personal wirklich immer glücklich bestückt. Es gibt nie einen schlechten Mitarbeiter, nur einen schlechten Chef.“, vertraute uns Werner Grüter mit Stolz und Freude an.

Für Grüters hat sich vor allem das Essverhalten in den letzten 40 Jahren verändert. Heutzutage muss alles schneller gehen. Weniger lang Mittag heisst, dass man früher in den „Fürobe“ gehen kann. Deshalb packen die Leute schnell zum Kebab oder zum Sandwich bei der benachbarten Bäckerei, anstatt sich mit der feinen Baulüüt-Kost zu verwöhnen.

„Mer“! Das war die Antwort, als wir die beiden fragten, was vom Baulüüt in Erinnerung bleiben sollte. Ist ja logisch, denn alle Gäste wurden auch von ihnen beiden mit viel Engagement bedient. Eine sehr schöne Zeit dürfen Grüters momentan erleben. Sie erhalten viele Dankesbriefe und Karten, sogar Bücher. Anscheinend haben die Leute Angst, dass den beiden langweilig wird, wenn sie nicht mehr ins Baulüüt arbeiten gehen können. Wenn eine Fee käme und Ihnen drei Wünsche erfüllen könnte, würden die beiden nur eines wollen; „Gesundheit, alles andere haben wir bereits.“

 


Wir wünschen Anna und Werner Grüter alles Gute für den neuen Lebensabschnitt!

 

 

Ab Sommer 2012 wird das Restaurant Baulüüt komplett um- und neu aufgebaut. Wir freuen uns jetzt schon, Sie im Frühling 2013 im neuen Baulüüt zu begrüssen.

 

 

 

A-la-carte-Restaurant Baulüüt

 

 

 

 

 

Neues BAULÜÜT

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