02.09.2020

Aber, aber Kandelaber!

Die langersehnte Fusswegbeleuchtung durch den Haselwartwald steht. Und schon bald heisst es: Es werde Licht – zur Sicherheit von uns allen. Pascal Ziegler, Bereichsleiter Infrastruktur beim CAMPUS SURSEE, äussert sich im Kurzinterview zu diesem, aber auch weiteren nachhaltigen Projekten im Campus 2’000-Watt-Areal.

 

Pascal Ziegler

 

Pascal, was waren die Beweggründe, eine Fusswegbeleuchtung durch den Haselwartwald zu erstellen?

Kunden, die den Fussweg vom Bahnhof Sursee zum Campus nutzen, haben diesen Wunsch in den vergangenen Jahren vermehrt geäussert. Die Beleuchtung ist auch eine Art Dankeschön an all jene, die die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, um zum Campus zu gelangen. 

 

Es handelt sich hier um eine sogenannt «intelligente» Beleuchtung. Was heisst das?

Dies ist eine Beleuchtung, die mit dem Fussgänger oder Velofahrer «mitgeht» und nur dann leuchtet, wenn jemand unterwegs ist. Oder anders ausgedrückt: eine vorausschauende Beleuchtung. Sie leuchtet bis zur nächsten oder übernächsten Leuchte und löscht «rückblickend», bis die nächste Fussgängerin bzw. Velofahrerin kommt. 

 

Der CAMPUS SURSEE erhielt vor rund einem Jahr das Label «2000-Watt-Areal in Transformation». Wo stehen wir heute im Transformationsprozess?

Die Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr stimmen mich positiv. Wir konnten die Zielwerte auf dem «Absenkpfad» unterschreiten. Auf diesem «Absenkpfad» sind die Zielwerte zur Reduktion von Energie und Treibhausgasen bis zum Jahr 2027 vorgegeben. Dies gelang uns mit der stark erhöhten Stromproduktion aus unseren Photovoltaik-Anlagen und der Optimierung in der Wärmeproduktion. Wir haben mehr Holz und dafür weniger Öl verwendet. Nun wird der Absenkpfad von Jahr zu Jahr anspruchsvoller, daher schaue ich schon in die Zukunft und plane weitere Massnahmen zur Reduktion der Treibhausgase.